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Ideenwettbewerb

UMWELTFREUNDLICHE UND SICHERE BERGUNGSMETHODEN VON MUNITION AUS SCHWEIZER SEEN

Gewinner
Walo Bertschinger AG
Giessenstrasse 5, 8953 Dietikon
Projektbeitrag "cochlea"
chf 5'405
Weitere prämierte Teilnehmer (2)
Helbling Technik Wil AG
Hubstrasse 24, 9500 Wil SG
Projektbeitrag "Blauwal"
chf 16'215
IHC Defence B.V.
Smitweg 6, 2961 AW Kinderdijk
Projektbeitrag "BEAVER" der Firma IHC Defence, Kinderdijk (NL) und REASeuro, Riel (NL)
chf 32'430
Anzahl eingegangener Projektbeiträge
214
Empfehlung des Expertengremiums

Der Ideenwettbewerb hat einige interessante Lösungsvorschläge hervorgebracht. Keine der eingereichten Ideen ist jedoch unmittelbar umsetzbar. Sie enthalten aber interessante Ansätze und Elemente, die es weiter zu vertiefen und zu untersuchen gilt. Auch müssen wichtige Fragen, wie z. B. der Umgang mit der geborgenen Munition vom Transport bis zur Entsorgung, welche vom Ideenwettbewerb bewusst ausgeklammert blieben, ebenfalls geklärt werden. Daher wird es auch auf der Grundlage der prämierten Beiträge noch einige Jahre dauern, bis für eine mögliche umweltfreundliche und sichere Bergungslösung ein «proof of concept» und die entsprechenden validierten technischen Entwicklungen vorliegen werden. Zusätzlich zur vorliegenden Publikation erscheint eine Medienmitteilung durch das Bundesamt für Rüstung armasuisse. In Ergänzung zu dieser findet im Januar 2026 ein Medienfachgespräch statt. Mit einer Retroperspektive auf den Ideenwettbewerb und das Medienfachgespräch erfolgt anschliessend eine Webmitteilung durch das Bundesamt für Rüstung armasuisse.

Publikationsdatum
02.12.2025
Kurzbeschrieb

Zwischen 1918 und 1964 wurden in den Schweizer Seen militärische Munitionsversenkungen durchgeführt. Dabei handelte es sich um Problemmunition, überzählige oder überalterte Ordonnanzmunition in einwandfreiem Zustand oder auch um Fehlchargen (heikel bis problemlos). Insgesamt wurden ca. 8'200 t Munition versenkt. Die Hauptmenge der Munition befindet sich in einer Tiefe von 150-215 m im Vierwaldstättersee, Thunersee und Brienzersee. Eine Beurteilung möglicher Bergungstechniken im Jahr 2005 hat gezeigt, dass diese alle zu massiven Schlammaufwirbelungen mit hohen Risiken für das empfindliche Ökosystem See führen. Der Ideenwettbewerb soll neue Vorschläge für ein umweltverträgliches, sicheres und effizientes Verfahren zur Bergung von Munition und Munitionsrückständen aus Seen für konzeptionelle Entscheidungen liefern.

Kontakt Vergabestelle
Bundesamt für Rüstung armasuisseGuisanplatz 1, 3003wto@armasuisse.ch+41584632323
Unterlagen

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Auftraggeber
Bundesamt für Rüstung armasuisse
Verfahren
Offen
Fachbereich
not_specified
Projektnummer
520
Publikationsnummer
520-03

Projektverlauf

Ausschreibung09.08.2024

UMWELTFREUNDLICHE UND SICHERE BERGUNGSMETHODEN VON MUNITION AUS SCHWEIZER SEEN

Zwischen 1918 und 1964 wurden in den Schweizer Seen militärische Munitionsversenkungen durchgeführt. Dabei handelte es sich um Problemmunition, überzählige oder…

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