UMWELTFREUNDLICHE UND SICHERE BERGUNGSMETHODEN VON MUNITION AUS SCHWEIZER SEEN
Schweizer Seen
Zwischen 1918 und 1964 wurden in den Schweizer Seen militärische Munitionsversenkungen durchgeführt. Dabei handelte es sich um Problemmunition, überzählige oder überalterte Ordonnanzmunition in einwandfreiem Zustand oder auch um Fehlchargen (heikel bis problemlos). Insgesamt wurden ca. 8'200 t Munition versenkt. Die Hauptmenge der Munition befindet sich in einer Tiefe von 150-215 m im Vierwaldstättersee, Thunersee und Brienzersee. Eine Beurteilung möglicher Bergungstechniken im Jahr 2005 hat gezeigt, dass diese alle zu massiven Schlammaufwirbelungen mit hohen Risiken für das empfindliche Ökosystem See führen. Der Ideenwettbewerb soll neue Vorschläge für ein umweltverträgliches, sicheres und effizientes Verfahren zur Bergung von Munition und Munitionsrückständen aus Seen für konzeptionelle Entscheidungen liefern.
Der Ideenwettbewerb soll neue Vorschläge für ein umweltverträgliches, sicheres und effizientes Verfahren zur Bergung von Munition und Munitionsrückständen aus Seen für konzeptionelle Entscheidungen liefern. Diese sind nicht unmittelbar zur Umsetzung vorgesehen, bilden aber die Grundlage für weitere zentrale Entscheidungen.