(b25011) Neubau Bundesasylzentrum Buosingen
Das Beurteilungsgremium wählt einstimmig das Projekt «Weiler» – Team 5 – Ruprecht Architekten GmbH, Zürich zur Weiterbearbeitung. Das Projekt «Weiler» fügt sich überzeugend in die sensible Landschaft ein; die zurückhaltende Architektur passt gut zum Ort und schafft differenzierte Aussenräume. Die klare Dreiteilung der Anlage unterstützt den Betrieb und bietet alltagstaugliche Wohnstrukturen. Der Entwurf ist zudem wirtschaftlich und ökologisch konsequent konzipiert.
Mitglieder des Beurteilungsgremiums mit Stimmrecht Fachgremium - Hanspeter Winkler, Vorsitz, Dipl. Architekt ETH/SIA, BBL - Ivan Marty, Dipl. Architekt HTL/SIA/STV - Beda Dillier, Ersatz, Dipl. Architekt ETH/SIA/BSA (Ersatz) Sachgremium - Pierre Collet, Programm- und Projektentwickler, BBL - Roland Dietschi, Projektleiter Immobilien, Dienst Immobilien und Logistik, SEM (Ersatz) Expertinnen und Experten mit beratender Stimme (ohne Stimmrecht) - Daniel Baisotti, Objektverantwortlicher Deutschschweiz, BBL - Patrick Hellmüller, Projektleiter Bauherr, BBL - Ruth Kellenberger, Leiterin Bauprojekte Inland II, BBL - Bernadette Fülscher, Expertin Soziales - Raphael Roth, Experte Bauökonomie
In Buosingen bei Goldau in der Gemeinde Arth (SZ) hat die Schweizerische Eidgenossenschaft den Neubau eines Bundesasylzentrums ohne Verfahrensfunktion (BAZoV) mit 170 Plätzen und den für den Betrieb des Zentrums notwendigen Arbeitsplätzen vorgesehen. Das Areal wurde bis vor kurzem als Campingplatz genutzt und liegt am östlichen Siedlungsrand von Goldau, am Rand des BLN-Gebietes 1606 Vierwaldstättersee mit Kernwald, Bürgenstock und Rigi. Das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL veranstaltet für den Neubau des Bundesasylzentrums Buosingen einen einstufigen Studienauftrag mit Präqualifikation für Generalplanende mit Planungsteam Mit diesem Studienauftrag soll eine ortsverträgliche Projektlösung ermittelt werden, die sich durch hohe architektonische, ortsbauliche und landschaftsgestalterische Qualitäten auszeichnet und den spezifischen Anforderungen an Nutzung und Betrieb sowie der Nachhaltigkeit und dem Landschaftsschutz gerecht wird. Die Ausschreibung dieses Studienauftrags richtet sich an Planende, welche ausgewiesene Kompetenzen mit gleichartigen oder ähnlichen Aufgabestellungen nachweisen können.