Thun – Weiterentwicklung Waffenplatz 2. Etappe - Studienauftrag für Generalplanerteams im selektiven Verfahren
Auszug aus Bericht des Beurteilungsgremiums: «Das Beurteilungsgremium empfiehlt der Ausloberin, das Team unter der Leitung von Ruprecht Architekten GmbH für die Weiterbearbeitung zu beauftrage. Das Siegerprojekt konnte die sehr unterschiedlichen Anforderungen auf beiden Arealen insgesamt am überzeugendsten erfüllen. Der Entwurf verwebt die anspruchsvollen Anforderungen an Nutzung und Betrieb mit jenen an Landschaft, Architektur und Wirtschaftlichkeit auf eine äusserst gekonnte und qualitätvolle Art.» Extrait du rapport du jury : « Le jury recommande à l'organisateur de confier la suite du projet à l'équipe dirigée par Ruprecht Architekten GmbH. Le projet lauréat a su répondre de manière convaincante aux exigences très différentes des deux sites. Le projet combine de manière extrêmement habile et qualitative les exigences élevées en matière d'utilisation et d'exploitation avec celles relatives au paysage, à l'architecture et à la rentabilité. »
Fachexpert:innen • Regina Glatz (Vorsitz), Co. Architekten AG • Andreas Wenger, W2H Architekten AG • Bettina Käppeli, Moeri & Partner AG • Kevin Strahm, Michel Baumanagement GmbH Sachexpert:innen • Myriam Bühler, armasuisse W+T • Reto Luginbühl, armasuisse W+T • Stefan Geiser, armasuisse Immobilien
Das zuständige Baumanagement Mitte der armasuisse sucht für die Weiterentwicklung der Anlagen Thierachern und Wittaumatte ein Generalplanerteam. Es gilt, die geleisteten Vorarbeiten (Lösungsstrategie) zu verifizieren und zu vertiefen. Die Baukostenschätzung geht von einem Gesamtbetrag von CHF 51 Mio. (+/- 30%) aus. Die Bebauung und Funktionalität muss den hohen Ansprüchen an die Arbeitssicherheit genügen und komplexe Arbeitsabläufe ermöglichen. Die Realisierung findet unter Betrieb statt - die Anlagen müssen während der gesamten Bauzeit ihre Funktionen erfüllen. Dafür ist ein komplexes Ettapierungskonzept auszuarbeiten. Nachgelagert an Funktionalität und Sicherheit sollen die Bauten und Anlagen ebenso durch eine angemessene Gestaltung eine gute optische Gesamtwirkung erzeugen. Zur Qualitätssicherung und Einhaltung der Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesens hat sich die Auftraggeberin für die Durchführung eines Studienauftrags in Anlehnung an SIA 143 entschieden. Es wird eine Präqualifikation durchgeführt. Es ist vorgesehen, drei Teams zu selektionieren.