Neubau Schulanlage Ebnet, Nürensdorf | Projektwettbewerb für Generalplanende
Gemäss der Beurteilung durch das Preisgericht sowie der Verfügung der Gemeinde Nürensdorf gelten die folgenden Planungsteams als präqualifiziert (in alphabetischer Reihenfolge): AMJGS Architektur AG, Zürich Fischer Landschaftsarchitekten GmbH, Richterswil KUMMER/SCHIESS Architekten GmbH, Zürich Eberli Landschaftsarchitektur GmbH, Zürich Studio Urbaite, Zürich Johannes von Pechmann Stadtlandschaft GmbH, Zürich von Ballmoos Partner Architekten AG, Zürich ORSTER PAYSAGES SA, Prilly ARGE Wolfgang Rossbauer Architekt GmbH, Zürich + Notari Pagano Architektur GmbH, Zürich extra Landschaftsarchitekten AG, Bern Die fünf Teams haben bei der Auswertung der Teilnahmeanträge die besten Gesamtbewertungen erzielt. Sie werden zur Teilnahme an der zweiten Phase (Wettbewerb) eingeladen. Die Bewertung erfolgte anhand der in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten Bewertungskriterien. Die fünf ausgewählten Teams erfüllen diese am besten und überzeugen vor allem durch ihr Aufgabenverständnis, ihre Referenzen und ihre vorgeschlagene Organisation. Als nachrückende Teams im Falle von Absagen seitens ausgewählter Teams wurden zusätzlich 2 Teams bestimmt (geordnet nach Priorität): 1. Masswerk Architekten AG, Zürich Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich 2. BUR Architekten AG, Zürich Studio Vulkan Landschaftsarchitektur AG, Zürich Die zugelassenen Teams werden gebeten, bis zum 27.04.2026 per E-Mail an m.ehrensperger@cche.ch (CCHE Zürich AG, Verfahrensbegleitung) mitzuteilen, ob sie am Wettbewerb teilnehmen werden.
Die Schulanlage Ebnet im Zentrum von Nürensdorf ist zwischen 1959 und 1964 erbaut worden. Der mittig gelegene Kindergarten mit der Hauswartswohnung wird seit dem Neubau des Doppelkindergartens 2015 nur noch für Nebennutzungen benötigt. An dessen Stelle deckt das vorgesehene Zentrumsgebäude (Wettbewerbsgegenstand) als Ersatzbau den grossen Raumbedarf für die Tagesstrukturen ab und stellt der Schule noch weitere Flächen für Therapie und Förderung bereit. Das zu planende Zentrumsgebäude soll zusammen mit dem Bestand eine überzeugende ortsbauliche und architektonische Lösung bilden. Organisatorisch und betrieblich wird eine zukunftsfähige Schule unterstützt. Das Mehrzweckgebäude wird nicht tangiert und bleibt bestehen. Die beiden Trakte 1 und 2 werden im Anschluss an die Realisierung des Zentrumsgebäudes etappenweise saniert und leicht erweitert (nicht Gegenstand des Wettbewerbs). Das Zentrumsgebäude wird im Endzustand für Förderung/Therapie, die Betreuung sowie Arbeits- und Aufenthaltsbereiche des Teams genutzt. Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes sieht vor, das Zentrumsgebäude in einer ersten Etappe als provisorische Fläche für die Nutzungen des Traktes 1 während dessen Sanierung bereitzustellen. In der zweiten Etappe dient es als Provisorium für die Sanierung des Traktes 2. Erst nach Abschluss dieser beiden Sanierungsetappen wird es seiner Bestimmung zugeführt.