(b25035) Projektwettbewerb Bienenforschungszentrum, Campus Agroscope, Posieux
Das Preisgericht empfiehlt dem Bundesamt für Bauten und Logistik BBL einstimmig, die Verfassenden des erstrangierten Projektes mit dem Kennwort «ZÜGELTAG» mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen.
Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter: - Hanspeter Winkler, Architekt ETH SIA, Leiter Projektmanagement BBL, Vorsitz - Marcia Akermann, Architektin ETH SIA, Zürich - Peter Hutter, Architekt ETH BSA, St. Gallen - Anja Beer, Architektin FH SIA BSA, Basel, Ersatz Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter: - Alfred Keller, Projektentwickler Immobilienmanagement, BBL - Jean-Daniel Charrière, Leiter Zentrum für Bienenforschung, Agroscope - Benoît Droz, Wissenschaftlich-technischer Mitarbeiter, Agroscope, Ersatz Expertinnen und Experten mit beratender Stimme: - Anna Beck, Projektleiterin Projektmanagement, BBL - Erich Gartmann, Objektverantwortlicher Objektmanagement, BBL - Sylvain Amiguet, Koordination Projekte Region West, Agroscope - Patrick Cudré-Mauroux, Gemeinde Hauterive, Gemeinderat - Jörg Schwarzentruber, Experte Nachhaltigkeit, BBL - Sara Müller, Expertin Wirtschaftlichkeit und Kosten, Büro für Bauökonomie AG - Dario Tonelli, Experte Laborplanung, Laborplaner Tonelli AG - Heinz Etter, Experte HLKKS, neukom engineering ag
Das Zentrum für Bienenforschung widmet sich als Ort der angewandten Wissenschaft zentralen Fragen zu Biodiversität, Bestäubung und Ernährungssicherheit. Diesen wichtigen und aktuellen Themen soll ein eigenständiger, präziser und ressourcenschonender Neubau gerecht werden. Der gewählte Standort markiert den östlichen Eingang des zukünftigen Campus Agroscope in Posieux. Aus Richtung Fribourg kommend liegt er an der topografisch exponierten Nordkante des Areals und erhält dadurch über seine eigentliche Nutzung hinaus landschaftsräumliche und ortsbauliche Bedeutung. Seine Umgebung bietet die Chance, einen sensiblen Übergang zwischen Landwirtschaft, Forschung und Öffentlichkeit zu gestalten. Der grössere Kontext des Projekts umfasst sowohl seine Erschliessung als auch die wichtigen Übergänge zu den angrenzenden Landwirtschaftsflächen und zur geschützten Anlage Grangeneuve (ISOS). Besonders die Bienenweide birgt im direkten Zusammenspiel mit der Architektur deutlich mehr Potenzial als eine rein funktionale Fläche: Innerhalb der Gesamtanlage kann ein naturnaher Ort entstehen – blühend, vielfältig und offen für Begegnung sowie Wissensvermittlung. Der Wettbewerb wird als offenes Verfahren durchgeführt. Ziel ist es, der Bienenforschung einen zukunftsfähigen baulichen Rahmen zu geben – durch eine moderne Infrastruktur für die angewandte Forschung und einen Entwurf von hoher landschaftsarchitektonischer und baukultureller Qualität.