Projekt Mitholz: Labor Wasseranalytik
Ehemaliges Munitionsdepot Mitholz, Under der Flue, 3717 Blausee-Mitholz Die Erbringung der objektgebundenen Dienstleistungen erfolgen vor Ort; Besprechungen mit dem Auftraggeber finden bei armasuisse oder in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers statt; nicht standortgebundene Dienstleistungen sind am Standort des Auftragnehmers zu erbringen.
Die Dokumentationen des Munitionsunglücks in Mitholz im Jahr 1947 zeigen, dass neben der Munitionsbelastung in der Anlage aufgrund von Auswurf- und Ausblastrichtern während der Explosionsereignisse auch eine sehr hohe Belastung in Schuttdeponien aus der Räumung im Nahbereich der Anlage sowie eine oberflächliche Belastung im weiteren Umfeld des Munitionslagers zu erwarten sind. Die Schadstoff- und Munitionsbelastungen im Boden und Untergrund sind insbesondere im Bereich von geplanten Bauten (Geschiebesammler, Schutzbauten Strasse, Bahn, Aufbereitungsanlagen) zu orten, zu klassieren und zu quantifizieren. In der Phase I werden zurzeit umfangreiche technische Untersuchungen ausserhalb und im Nahbereich der Munitionsanlage Mitholz durchgeführt. Neben geologischen Untersuchungen sind auch chemische Analysen zur Schadstoffbelastung notwendig. Dafür sind umfangreiche Labor- und Überwachungsarbeiten vorgesehen. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die kontinuierliche Gewässerüberwachung vor und während der Ausführung von einzelnen Teilprojekten des Projekts Mitholz.
Gemäss Ziffer 6 des vorgesehenen Planervertrages. Die Termine können in Abhängigkeit des Projektverlaufs, sowie der Kreditgenehmigungen von den Angaben abweichen, was nicht zu Nachforderungen berechtigt.