Neubau Feuerwehr / Werkdienst Oberdorf, Vitznau
Parzelle Nr. 433 (Sportplatz)
Zur Findung eines geeigneten Generalplanerteams, sowie eines wirtschaftlichen und architektonisch überzeugenden Projekts wird ein einstufiger Studienauftrag im selektiven Verfahren mit Präqualifikation durchgeführt. Ein Studienauftrag wird gewählt, weil die Aufgabe komplex ist und eine enge Abstimmung erfordert. Gerade die betrieblichen Anforderungen der Feuerwehr und des Werkdienstes machen einen direkten Dialog zwischen Ausloberin und den Planungsteams notwendig. Um funktionale Abläufe, Schnittstellen und Abhängigkeiten – etwa mit der Parkgarage oder dem Sportplatz – gemeinsam klären zu können, braucht es einen offenen Austausch im Verfahren. Zentraler Gegenstand des Studienauftrags ist der Neubau eines Feuerwehrlokals und Werkdienstes, der Neubau eines Parkhauses sowie den Ersatz des bestehenden Sportplatzes. Das vollständige Raumprogramm mit den spezifischen Anforderungen ist dem Raumprogramm (Beilage Raumprogramm) zu entnehmen. Folgende Nutzungsbereiche sind gefordert: FeuerwehrlokalWerkdienstSamariterGemeinsam genutzte RäumeAussenraumParkgarage DauermieterSportplatzVariable Nutzungen (bis dato ohne Bestellung) Ziel des Verfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen in den Disziplinen Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Elektroplanung, HLKS-Planung, MSRL-Planung sowie räumliche und technische Fachkoordination. Mit dem Studienauftrag soll eine tragfähige Projektgrundlage erarbeitet werden, die den funktionalen, betrieblichen und gestalterischen Anforderungen von Vitznau gerecht wird. Im Zentrum stehen dabei die spezifischen betrieblichen Anforderungen der Feuerwehr und des Werkdienstes, die architektonische Qualität sowie die Einbettung in den landschaftlichen und siedlungsräumlichen Kontext von Oberdorf. Erwartet werden durchdachte, auf den Ort und die spezifischen Nutzungsanforderungen abgestimmte Lösungsansätze, die insbesondere folgende Aspekte überzeugend bearbeiten: eine funktional überzeugende Organisation der Nutzungen (Feuerwehr, Werkdienst, Sportplatz und Parkierung),eine ortsbaulich angemessene Einbettung des Neubaus in den Kontext des Ortsteils Oberdorf (bestehende Bebauungs- und Freiraumstruktur und umgebende Landschaft),eine architektonische und freiraumplanerische Qualität, eine effiziente Umsetzung des Raumprogramms, der Realisierbarkeit im Hinblick auf die Ausführungstermine und die zu erwartenden Kosten. Der im Zuge der erstellten Machbarkeitsstudie ermittelte und erwartete Kostenrahmen für die Baukosten (BKP 1, 2, 4, 5 inkl. MwSt.) für die Räumlichkeiten der Feuerwehr, des Werkdienstes und des Samariterverein liegt bei maximal CHF 7.7 Millionen.
Die Gemeinde beabsichtigt die umgehende Realisierung. Der definitive Realisierungszeitraum ist noch nicht bekannt und ist mit der Schulraumerweiterung abzustimmen.