Parallele Studienmandaten für die Umgestaltung der Innenstadt von Le Locle
Die Stadt Le Locle führt ein Verfahren für parallele Studienmandati (MEP) durch, ein selektives Verfahren gemäss SIA-Regelwerk 143, um die Aufwertung ihres Stadtzentrums zu begleiten, die mit der Inbetriebnahme der Umfahrungsstrasse N20 verbunden ist. Diese ermöglicht es, den Durchgangsverkehr aus dem Zentrum zu verlagern, bestimmte strukturelle Achsen zu entlasten und neue Nutzungsformen des öffentlichen Raums zu fördern. Die MEP zielen gleichzeitig auf die Erarbeitung eines Leitbildes im Massstab eines grossen Perimeters (Reflexionsperimeter) und auf die Entwicklung von drei Vorprojekten zur Umgestaltung emblematischer öffentlicher Räume (Leistungsphase SIA 31, teilweise). Das Ziel besteht darin, drei zentrale Standorte vorzuschlagen, deren zukünftige von den Bewerbern entworfene Umgestaltungen eine tiefgreifende Erneuerung darstellen, um die Natur dieser Orte zu verändern und von heutigen Strassen zu echten öffentlichen Räumen für die Bevölkerung überzugehen. Die Umgestaltung dieser drei öffentlichen Räume soll emblematisch sein, um Veränderungen in der Nutzung durch die Bevölkerung zu fördern. In diesem Zusammenhang werden Bewerbungen in Form von multidisziplinären Fachteams erwartet, die mindestens über folgende Kompetenzen verfügen: Städtebau und/oder Architektur, Tiefbauingenieurwesen, Mobilitätsengineering und Landschaftsarchitektur.