Stadtraum Bahnhof Grüze
Die Stadt Winterthur strebt für den öffentlichen Raum im Umfeld des Bahnhofs Grüze eine Neugestaltung an, die der Bedeutung des künftig durchmischten, städtischen Stadtgebietes entspricht. Heute ist das Gebiet durch die Bahnlinien räumlich zerschnitten, von Industrie- und Gewerbebauten sowie öffentlichen Infrastrukturanlagen geprägt, und steht gleichzeitig am Anfang einer weitreichenden Entwicklung: Hier entsteht mit dem Um- und Ausbau des Bahnhofs Grüze, der geplanten Haltestelle Winterthur Grüze Nord und der neuen Busbrücke (Leonie-Moser-Brücke, Projekt «Querung Grüze») die zweitwichtigste Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr in Winterthur.Der Nahbereich des Bahnhofs wird auf Basis des Gestaltungsplans «Umfeld Grüze» bis etwa 2040 transformiert zu einem neuen, urbanen Quartier. Die Planung dazu hat auf einigen Arealen in privatem und öffentlichem Besitz bereits begonnen.Der Stadtraum Bahnhof Grüze wird als Verbindung für den Fuss- und Veloverkehr der benachbarten Quartiere und der weiteren Umgebung an Bedeutung gewinnen, auch mit der Umsetzung der städtischen Veloroute Hegi und einer kombinierten Fuss- und Velo-verkehrsverbindung (kombinierte Personenunterführung «PU Kombi»).