Sissach ARA E1 - Erweiterung
Sowie am Domizil des Anbieters und in Räumlichkeiten des Auftraggebers.
Erweiterung ARA Ergolz 1 (ARA E1) in Sissach. Die ARA E1 wurde 1994 nach einer umfassenden Erweiterung in Betrieb genommen. Dabei wurde die Anlage auf eine Belastung von 28'600 CSB-Einwohnerwerten (EWCSB) dimensioniert. Heute beträgt die Belastung bis zu 45’000 EWCSB. Durch den Anschluss von weiteren Gemeinden wird sich die Belastung der ARA E1 bis 2060 nochmals auf 66'650 EWCSB erhöhen. Um diese steigenden Anforderungen zu bewältigen, ist eine Kapazitätserweiterung der ARA unumgänglich. Durch die sehr begrenzten Platzverhältnisse der ARA, der relativ geringen Verdünnung des gereinigten Abwassers in der Ergolz und der Bedeutung der untenliegenden Grundwasserkörper für die Gewinnung von Trinkwasser kommen auch aufgrund der Vorgaben der Aufsichtsbehörde AUE für alle Sanierungs- und Ausbauschritte nur technisch aufwändige Verfahren in Frage. Im Vorprojekt hat man sich für die Erweiterung der Biologie für das Membranbioreaktor (MBR)-Verfahren entschieden. Folgende Behandlungsstufen oder Gebäude sind Teil dieses Ausbauprojektes: Sanierung/Erweiterung RechenanlageSanierung RundsandfangSanierung VKB und MWB 1 und Feinsiebe für MBR-VerfahrenErweiterung Biologie durch Umbau zu einer Membranbiologie (MBR)EMV-Stufe (PAK in MBR)Muldenbahnhof beim Schlammbehandlungsgebäude
Der Start des Bauprojekts ist im Juli 2026 geplant. Die Bauphase wird voraussichtlich von 2028 – 2033 dauern und der Projektabschluss Ende 2033 sein.