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Projektstudie

Innovative Wirkung aus Anlagen gegen Boden- und/oder Luftziele

Publikationsdatum
08.08.2025
Standort

Im Rahmen des Studienauftrags wird im besten Fall durch das Expertengremium ein Projektbeitrag empfohlen. Bei einem allfälligen nachgelagerten Entscheid zur Weiterbearbeitung des empfohlenen Projektbeitrags, erfolgt die Umsetzung des Projektbeitrags in Form eines Prototyps oder einer Vorführanlage inkl. einer Vorführung. Wird die Weiterbearbeitung des Projektbeitrags als positiv beurteilt, kann ein Folgeauftrag resultieren. Mit dem Folgeauftrag soll die Umnutzung einer Mehrheit der Festungsminenwerfer sichergestellt werden. Den Teilnehmenden am Studienauftrag muss der Umfang des möglichen Folgeauftrags bewusst sein und die Teilnehmenden müssen diesen auch in der im Rahmen des Studienauftrags angebotenen Teilnahmekonstellation umsetzen können.

Kurzbeschrieb

Innovationsbedürfnis "Innovative Wirkung aus Anlagen gegen Boden- und/oder Luftziele" Mit der Verabschiedung der Armeebotschaft 2018 hat das Parlament die Ausserdienststellung des 12-cm-Festungsminenwerfers inklusive der dazugehörigen Anlagen beschlossen. Aufgrund der heute veränderten Bedrohungslage wird nun geprüft, wie die Armee die ehemaligen Standorte zeitgemäss nutzen kann. Dabei soll die bestehende Infrastruktur und ihr Ausbaugrad möglichst nicht verändert, aber mit moderner Effektorik versehen werden. Im Idealfall sollen die ehemaligen Bunkeranlagen der 12-cm-Festungsminenwerfer durch die Kombination intelligenter, modularer Effektoren, moderner Sensorik und digitaler Vernetzung zu adaptiven, schwer angreifbaren Verteidigungsknoten ausgebaut werden können, die flexibel auf neue Bedrohungen reagieren und mit mobilen Kräften sowie moderner Aufklärung vernetzt werden. Es soll eine miliztaugliche Lösung evaluiert und gefunden werden, welche eine weitreichende Wirkung gegen gepanzerte und weiche Ziele am Boden und/oder gegen tieffliegende Ziele in der Luft erbringen kann. Angestrebt wird eine Lösung, welche ihre Wirkung ad-hoc (also innert einiger Stunden) erzielen kann. Idealerweise sind an den bestehenden Standorten über die bereits bestehende Infrastruktur möglichst keine zusätzlichen fix verbauten Einrichtungen nötig (siehe Dokument Beschreibung Infrastruktur Festungsminenwerfer). Spezifische Herausforderungen (MUSS) Folgende zwingende Herausforderungen sind zu betrachten: Wirkung im Idealfall gegen gepanzerte bis weiche Ziele am Boden (auf mindestens 10 bis im Idealfall 30 km) und/oder gegen tieffliegende Luftziele (auf bis zu 10 km): Mit welcher Effektorik wird welche Wirkung erzielt?Nutzung der Anlagen: Wie können die bestehenden Monoblock-Anlagen sinnvoll genutzt werden und welche Elemente der bisherigen Anlagen müssten dazu (in welchem Umfang) verändert werden. Kann z.B. das bestehende Rohr zum Abschuss von nicht-ballistischen Effektoren genutzt werden oder ist ein völlig neues System nötig oder sinnvoll?Automatisierung: Wie gross ist der Automatisierungsgrad bzw. wie kann die Bedienmannschaft (Betrieb, Wirkung, Schutz) reduziert werden? Zusätzliche Herausforderungen (OPTIONAL) Ergänzend können folgende Herausforderungen mit betrachtet werden: Sensor-Nachrichten-Führung-Wirkungsverbund: Ermöglicht die Lösung aus einem Standort heraus Aufklärung zu betreiben, um dann in der Folge aus einem anderen Standort die Wirkung zu erzeugen? Wie wird die Art der Vernetzung gelöst? Welche Form von Feuerleitung ist angedacht und welche Möglichkeit gibt es, die Wirkung mehrerer Anlagen von einem zentralen Standort aus zu leiten? Welche Voraussetzungen sind dafür nötig (Anbindung ans Führungsnetz Schweiz, verschlüsselte Funkkommunikation, Glasfaserkabel etc.)?Einsatzkonzept: Für die Lösung sollen, wenn möglich folgende Varianten betrachtet werden:o Was ist die effektivste Variante? o Was ist die kostengünstigste Variante? o Was ist die personalgünstigste Variante? o Was ist die Variante mit dem raschesten ad-hoc-Einbau ("Mit welcher Variante kann die Anlage am schnellsten scharf gestellt werden?")

Weitere Termine
16.09.20255. Innovationstag “Create the Future!”
24.09.2025Begehung
Kontakt Vergabestelle
Bundesamt für Rüstung armasuisseGuisanplatz 1, 3003wto@armasuisse.ch+41584632323
Unterlagen

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Auftraggeber
Bundesamt für Rüstung armasuisse
Verfahren
Offen
Fachbereich
not_specified
ARGE
Nicht erlaubt
Subunternehmer
Ja
Projektnummer
19943
Publikationsnummer
19943-02
Anonymes Verfahren
Der Studienauftrag wird nicht anonym durchgeführt.

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