Accoglienza diurna e scuola dell'infanzia Halden, nuovo edificio Oberhaldenstrasse 15, San Gallo
Nach Urteil des Preisgerichts hat der Beitrag «ZVIERI (1)» die Wettbewerbsaufgabe am überzeugendsten gelöst und wird im Bericht unter anderem wie folgt gewürdigt: «Das vorgeschlagene solitäre Gebäudesitzt quer zum Terrainverlauf hangabwärts, womit der Hartplatz bestehen bleiben und der Baumschutz eingehalten werden können. Auf die Nähe zum Haus Grün wird, mit dem in den Obergeschossen 2 und 3 im Nordosten sozusagen aus dem Volumen negativ ausgeschnittenen transparenten und luftigen Aussenhof volumetrisch subtil reagiert. Die betriebliche Funktionalität erreicht einen sehr hohen Erfüllungsgrad. Die Typologie basiert auf einem nördlichen Erschliessungskern mit Treppen, Lift, Toiletten und zentraler Garderobe für eine Betreuungsgruppe pro Geschoss. Die Gruppenräume umfassen, mit bester Orientierung den nördlichen Kern und sind untereinander auch koppelbar. Im Erdgeschoss auf Platzniveau nach Osten ist die Küche angeordnet, was sehr begrüsst wird. Die Büros Leitung und Team liegen im Obergeschoss 1 nach Osten inmitten der gesamten Betreuungseinrichtung strategisch optimal. Der attraktive Kindergartenliegt im Untergeschoss nach Südwesten mit eigenem gedecktem Eingang und schönem Aussenbereich. Die Erschliessung der Eingänge der Gruppen 1 und 2 ebenerdig von Norden und die der Gruppen 3 und 4 über die östliche Aussentreppe und über die Aussenterrasse entflechtet die Personenströme und wird sehr begrüsst. Die Erschliessungshalle mit doppelläufigen Treppen erzeugt ein räumliches Ankunftserlebnis und bietet die gewünschte Trennung. Das Projekt weist im Projektvergleich eine gute Volumeneffizienz mit einem einzigen Untergeschoss, verkleinertem Fussabdruck und einfachem Aushub eine gute Wirtschaftlichkeit auf. <ZVIERI (1)» kann im Vergleich der vertieften Ökobilanzierung den ambitionierten und angestrebten Zielwert der Treibhausgasemissionen von 6 kgCO2-eq/mEBF2/a in Erstellung sowie einen emissionsfreien Betrieb aufgrund der hohen Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien gewährleisten. Das solitäre Gebäudesetzt sich mit seiner Höhe gegenüber dem Bestand ab, nimmt mit dem Aussenhof und den Vordächern die Traufhöhe des Bestandes aber bewusst auf. Die Entflechtung der Personenströme mit der grosszügigen Treppenhalle gefällt. Der Vorschlag sucht mit neben den konstruktivtechnischen Aspekten einen adäquaten Ausdruck der Nachhaltigkeit nach aussen und innen und erzeugt eine beheimatende Atmosphäre für Kinder und Betreuende. Der Vorplatz des Hortgebäudes schliesst punktuell an den bestehenden Pausenplatz an, die beiden Bereiche werden räumlich differenziert. Der Hartplatz, der vollständig erhalten bleibt und höherliegt als der Pausenplatz, wird über eine breite Treppenanlage erschlossen. Der Terrainverlauf des Hanges bleibt weitgehend unverändert; nur auf Seite Fuchsenweg sind grössere Abgrabungen für den Kindergarten-Aussenbereich nötig. Die Baumschutzbereiche werden nicht tangiert. Dieses Projekt überzeugt insgesamt durch die sehr sorgfältige Planung und den eigenständigen, der Aufgabe und der Umgebung angemessenen Ausdruck.» Die detaillierte Begründung ist dem beiliegenden Bericht zu entnehmen. Bei den weiteren Planungen sind die in den allgemeinen Feststellungen und im Projektbeschrieb festgehaltenen Kritikpunkte zu berücksichtigen.
Il complesso scolastico Halden è stato progettato e costruito dal 1966 al 1968 dagli architetti Glaus e Stadlin, inaugurato nel 1969 e ampliato nel 1974 con un terzo edificio. Dalla ristrutturazione del 2002, i tre edifici sono denominati « casa verde », « casa blu » e « casa rossa » in base ai loro nuovi colori di facciata. Attualmente, 18 classi frequentano la scuola primaria Halden. L'accoglienza diurna è ospitata in uno degli edifici scolastici. Un nuovo edificio deve coprire le esigenze di spazio per un'offerta di accoglienza diurna comunale adeguata alle necessità e garantire un funzionamento scolastico efficiente. Lo spazio esterno è vario e articolato con cura. Un nuovo volume con spazi esterni per l'accoglienza diurna deve quindi essere inserito nello spazio esterno esistente in modo altrettanto cauto e parsimonioso. La superficie utile principale del nuovo edificio da progettare comprende così 13 unità di locali da 75 m2 ciascuna. Si aggiungono le superfici ausiliarie e le superfici funzionali. Il nuovo edificio sarà utilizzato principalmente dall'accoglienza diurna e da una scuola dell'infanzia. I locali della futura accoglienza diurna devono essere pianificati in modo da essere adatti anche alle esigenze dell'insegnamento scolastico. Il concorso di progetti è bandito in procedura aperta, anonima e in una sola fase, in cui gli aspetti sociali, l'economicità e la sostenibilità ecologica sono considerati come criteri. Il concorso mira a valutare un progettista in grado di realizzare un progetto innovativo e sostenibile con elevata qualità costruttiva ed ecologica. La collaborazione con altri specialisti, ad esempio nei campi dell'architettura paesaggistica, della fisica tecnica, della statica, dell'ecologia, ecc., è raccomandata, ma facoltativa.