(b24032) Forschungsstallungen, Arealentwicklung Campus Agroscope Posieux
Das Preisgericht empfiehlt dem Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, die Verfasser des erstrangierten Projektes mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen.
Fachpreisgericht: - Hanspeter Winkler, Architekt ETH SIA, Leiter Projektmanagement BBL (Vorsitz) - Marcia Akermann, Architektin ETH SIA, Zürich (Ersatz) - Salome Hug, Bauingenieurin ETH SIA, Basel - Sven Matt, Architekt ZT, A - Bezau - Laurent Saurer, Architekt EPFL BSA SIA, Lausanne - Simon Schöni, Landschaftsarchitekt FH BSLA SIA, Bern Sachpreisgericht: - Loris Zorzetto, Architekt ETH SIA, Portfoliomanager BBL - Joël Bérard, Leiter Forschungsbereich Produktionssysteme Tiere und Tiergesundheit, Agroscope, Mitglied der Geschäftsleitung - Corinne Boss, Leiterin Kompetenzbereich Tiere, tierische Produkte und Schweizer Nationalgestüt, Agroscope, Mitglied der Geschäftsleitung Experten mit beratender Stimme: - Ruth Kellenberger, Architektin TU, Gesamtprojektleiterin Bauherr, Inland II BBL - Pascal Toffel, Direktor, Grangeneuve - Bernard Thalmann, Gemeinde Hauterive, Vize-Gemeinderatspräsident, Gemeinderat - Alfred Keller, Programm- und Projektentwickler BBL - Erich Gartmann, Objektverantwortlicher BBL - Jörg Schwarzentruber, Fachberater Nachhaltigkeit BBL - Yvo Aeby, Leiter Versuchstierhaltung, Agroscope - Simone Dumas, IEC, Wirtschaftlichkeit, Kosten - Matthias Egger, Egger Partner, Stallungsplaner - Harald Brülhart, ECAB, Brandschutz und Hochwasser - Bruno Schletti, CSD, Energie, Arealinfrastruktur, Nachhaltigkeit - Felix Brunner, Metron Bern AG, Verkehr
Die Wettbewerbsaufgabe ist in einen Projekt- und einen Ideenteil gegliedert. Im Projektteil sollen zukunftsfähige Vorschläge für den Neubau von Forschungsstallungen für Milchkühe und Schweine sowie ein spezialisiertes Versuchszentrum gemacht werden. Im Ideenteil wird ein langfristiges Konzept für den gesamten Campus gesucht, das «Spielregeln» definiert und gleichzeitig auf sich im Laufe der Zeit verändernde Anforderungen reagieren kann. Im Sinne eines baukulturellen Weitererzählens sollen die identitätsstiftenden Bestandsbauten im Ideenteil in die Betrachtungen einbezogen werden. Ziel ist die Entwicklung einer ganzheitlichen Strategie für den Forschungsstandort, der für Themen des Tierwohls und der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zukunftsweisend sein und diese beispielhaft vorleben soll. Für Gestalterinnen und Planer ist dies eine besondere Aufgabe, denn hier wird kein alltäglicher Stall gesucht. Die grosse Chance und Herausforderung besteht darin, Innovationen der Land- und Ernährungswirtschaft mit nachhaltiger Architektur und Landschaftsarchitektur zu verbinden. So kann ein repräsentativer Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Mensch und Tier entstehen, dessen Charakter nach innen und nach aussen ausstrahlt.