Fern- und Reisebusterminal Neufeld, Bern, Ausbau, Konzeptstudie mit Folgeauftrag für Planungsteams mit Generalplanungsmandat
Die Jury wählt vier Teams zur Teilnahme am Studienauftrag Fern- und Reisebusterminal Neufeld, Bern aus. Alle präqualifizierten Teams müssen bis spätestens am 18.09.2026 die Nachweise nach Art. 7 IVöBV Anhang 1 bei der Fachstelle Beschaffungswesen einreichen und ihre Teilnahme bis am 18.09.2026 bestätigen. Die Nichteinreichung der Nachweise innert Frist und die Nichtbestätigung der Teilnahme führt zum Ausschluss vom Verfahren und das nächstrangierte Team wird nachträglich präqualifiziert. In der nachfolgenden Aufstellung sind sämtliche qualifizierten Bewerbungen inkl. der erreichten Punkte aufgeführt. ARGE Suisseplan Ingenieure AG / Lajo AG / Neon Deiss GmbH / OSMB Architekten AG / SMT AG Ingenieure + Planer / Mettler Landschaftsarchitektur AG, Zürich Punkte: 4.300 ARGE LEISMANN AG / Viatron AG / bbz landschaftsarchitekten bern gmbh / WMM Ingenieure ag, Bern Punkte: 4.250 ARGE Boegli Kramp Architekten AG / Forster Paysages SA / Eberhart Partner Bauleitungen AG / Gruner AG, Fribourg Punkte: 4.200 ARGE Penzel Valier AG / Maurus Schifferli, Landschaftsarchitekten AG, Zürich Punkte: 4.150
Das neue Fern- und Reisebusterminal ist ein wichtiger Ankunftsort für Reisende und ein zentraler Bestandteil der städtischen Infrastruktur. Das zu erarbeitende Konzept soll die Idee eines neuen, zeitgemässen Fern- und Reisebusterminals für die Nutzenden aufzeigen. Ankommende und wegfahrende Personen können sich gut orientieren und fühlen sich rund um die Uhr sicher, sowohl auf dem Weg ins Areal, als auch bei längeren Wartezeiten auf dem Areal. Als neues Eingangstor zur Stadt Bern empfängt das Terminal Reisende mit einer offenen, übersichtlichen Struktur und guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Das neue Busterminal bietet Platz für 6-10 Haltekanten und 6-10 Busparkplätze. Für den Betrieb (Warteraum, Sanitärräume, Fahrer*innen-Aufenthalt etc.) ist mit einer beheizten Nutzfläche von zwischen 80 und 180 m2 zu planen. Im Areal sind 4-5 Parkplätze, sog. Kiss- und Ride-Parkplätze für das Bringen und Abholen von Reisenden angeordnet. Möglicherweise kann ein Teil des Raumprogramms, wie Warte- und Sanitärräume, im best. P+R Neufeld integriert werden. Wildes bzw. längeres Parkieren ist mit geeigneten Mitteln zu verhindern. Weiter ist eine Publibike-Station im oder am Rand des Areals zu planen. Nebst einer städtebaulich und freiraumplanerisch hochwertigen, terraingerechten Lösung stehen die Kostenoptimierung sowie die Wertigkeit und die klimaschonende Materialisierung im Fokus. Optionale Anforderungen wie Dachbegrünung und Einbau von Photovoltaik sind unter den genannten Aspekten zu überprüfen. Das erstrangierte Konzept wird in den darauffolgenden Phasen mit Hochbau Stadt Bern und dem Fachwissen der Jury weiterentwickelt und umgesetzt.