MÉTHODES SÛRES ET ÉCOLOGIQUES DE REPÊCHAGE DE MUNITIONS DANS LES LACS SUISSES
Der Ideenwettbewerb hat einige interessante Lösungsvorschläge hervorgebracht. Keine der eingereichten Ideen ist jedoch unmittelbar umsetzbar. Sie enthalten aber interessante Ansätze und Elemente, die es weiter zu vertiefen und zu untersuchen gilt. Auch müssen wichtige Fragen, wie z. B. der Umgang mit der geborgenen Munition vom Transport bis zur Entsorgung, welche vom Ideenwettbewerb bewusst ausgeklammert blieben, ebenfalls geklärt werden. Daher wird es auch auf der Grundlage der prämierten Beiträge noch einige Jahre dauern, bis für eine mögliche umweltfreundliche und sichere Bergungslösung ein «proof of concept» und die entsprechenden validierten technischen Entwicklungen vorliegen werden. Zusätzlich zur vorliegenden Publikation erscheint eine Medienmitteilung durch das Bundesamt für Rüstung armasuisse. In Ergänzung zu dieser findet im Januar 2026 ein Medienfachgespräch statt. Mit einer Retroperspektive auf den Ideenwettbewerb und das Medienfachgespräch erfolgt anschliessend eine Webmitteilung durch das Bundesamt für Rüstung armasuisse.
Zwischen 1918 und 1964 wurden in den Schweizer Seen militärische Munitionsversenkungen durchgeführt. Dabei handelte es sich um Problemmunition, überzählige oder überalterte Ordonnanzmunition in einwandfreiem Zustand oder auch um Fehlchargen (heikel bis problemlos). Insgesamt wurden ca. 8'200 t Munition versenkt. Die Hauptmenge der Munition befindet sich in einer Tiefe von 150-215 m im Vierwaldstättersee, Thunersee und Brienzersee. Eine Beurteilung möglicher Bergungstechniken im Jahr 2005 hat gezeigt, dass diese alle zu massiven Schlammaufwirbelungen mit hohen Risiken für das empfindliche Ökosystem See führen. Der Ideenwettbewerb soll neue Vorschläge für ein umweltverträgliches, sicheres und effizientes Verfahren zur Bergung von Munition und Munitionsrückständen aus Seen für konzeptionelle Entscheidungen liefern.