Rosengarten, Gesamtsanierung und Aufwertung Parkanlage, 496.5 Landschaftsarchitektur, Konzeptstudie mit Folgeauftrag
Das Bewertungsgremium wählt die fünf Teams mit der höchsten Bewertung zur Erarbeitung eines Angebots aus. Sofern nicht bereits ein oder mehr Nachwuchsteams unter den besten fünf Bewerbungen klassiert sind, ist ein Platz unter den fünf Planerteams für ein Nachwuchsteam reserviert. Dies setzt jedoch eine Gesamtmindestnote 3.0 und eine Mindestnote 3.0 bei der Schlüsselposition Landschaftsarchitekt*in voraus. Das Nachwuchsteam Freiraumfabrik GmbH, Bern / CRRA GmbH, Zürich / Ganz Landschaftsarchitekten, Zürich erfüllt diese Anforderungen und wird als Nachwuchsteam qualifiziert. Alle präqualifizierten Teams müssen bis spätestens am 15. Juni 2026 die Nachweise nach Art. 7 IVöBV Anhang 1 bei der Fachstelle Beschaffungswesen einreichen und ihre Teilnahme an der Konzeptstudie bestätigen. Die Nichteinreichung der Nachweise innert Frist und die Nichtbestätigung der Teilnahme führt zum Ausschluss vom Verfahren und das nächstrangierte Team wird nachträglich präqualifiziert. In der nachfolgenden Aufstellung sind sämtliche qualifizierten Bewerbungen inkl. der erreichten Punkte aufgeführt: -ARGE Krebs und Herde GmbH / Park Architekten AG / OePlan Umweltfachleute 4.850 Punkte -ARGE FREIRAUMFABRIK GmbH / CRRA GmbH / Ganz Land-schaftsarchitekten BLSA 4.650 Punkte -ARGE bbz landschaftsarchitekten bern gmbh / Salewski Nater Kretz AG 4.500 Punkte -ARGE Maurus Schifferli, Landschaftsarchitekten AG/Piazza Meier GmbH 4.500 Punkte -ARGE DUO Architectes paysagistes/Landschaftsarchitekten GmbH/Camponovo Baumgartner GmbH 4.400 Punkte
Der über 100-jährige, weitbekannte und sehr beliebte Rosengarten mit mehr als 42’000m2 ist stark sanierungsbedürftig. Verschiedene Neuerungen und Instandhaltungsmassnahmen wurden zwar im Laufe der Zeit vorgenommen, doch die letzte grössere Anpassung stammt aus den 1950er Jahren. Eine komplette Sanierung der Gesamtanlage fand seither nie statt. Folglich weist der Rosengarten mittlerweile in diversen Bereichen bauliche, konzeptionelle und gestalterische Defizite sowie Sicherheitsrisiken auf. Hinsichtlich der Hindernisfreiheit besteht besonders grosser Nachholbedarf. Erwartet wird ein überzeugendes Konzept für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Parkanlage. Dieses soll bestehende Defizite gezielt beheben und gleichzeitig die vielseitige Nutzbarkeit, die gestalterische und funktionale Attraktivität, den wirtschaftlichen Betrieb sowie den denkmalpflegerischen Wert der Anlage nachhaltig stärken.