N06.40 MP-200019 - IBB Gesigen Erneuerung Werkhof - Generalplaner (ID 9409)
Werkhof Gesigen in 3700 Spiez, Schweiz
Der Autobahnwerkhof Gesigen in Spiez, strategisch günstig gelegen an der Autobahn A6 zwischen Thun-Nord und Spiez, spielt eine zentrale Rolle für den Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen im Kanton Bern. Neben dem Werkhof des Bundesamts für Strassen ASTRA beherbergt das Areal auch die Mobile Einheit Berner Oberland der Kantonspolizei Bern sowie den Stützpunkt des Rettungsdienstes der Spital STS AG. Die bestehende Infrastruktur stammt aus den 1960er- und 1970er-Jahren und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das ASTRA plant eine umfassende Erneuerung des Werkhofs Gesigen, die den Standort fit für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte macht. Neben einer modernen und betrieblich optimal organisierten Infrastruktur liegt ein starker Fokus auf Nachhaltigkeit und innovativen Lösungen. Mit dem Ziel, architektonische und landschaftliche Qualität mit ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit zu verbinden, wird ein Studienauftrag im selektiven Verfahren für Generalplaner ausgeschrieben. Dieser soll die Grundlage für eine zukunftsweisende Neugestaltung liefern. Die Aufgabe des Studienauftrags ist von einem interdisziplinären Planungsteam mit qualifizierten Planenden aus folgenden Disziplinen zu bearbeiten: - Generalplaner (Federführung als Gesamtleitung) - Architektur - Bauingenieurwesen - Landschaftsarchitektur - Gebäudetechnik (HLKKS-Planung) - Elektroplanung und Gebäudeautomatisierung - Fachkoordination (technisch und räumlich) - Energie und Nachhaltigkeit - Bauphysik / Raumakustik / Lärm - Brandschutz
Die Teilnahme an der Präqualifikation wird nicht entschädigt. Für die vollständige und termingerechte Schlussabgabe einer der im Programm entsprechen-den Arbeit erhält jedes Generalplanerteam eine Entschädigung von pauschal CHF 50’000 (inkl. MWST). Die Auszahlung der Entschädigung erfolgt an das federführende Teammitglied (Generalplaner). Für die Verteilung innerhalb eines Teams haftet die Auftraggeberin nicht.
Die Veranstalterin beabsichtigt, der siegreiche Generalplaner nach Abschluss des Studienauftrags mit der Weiterbearbeitung der Bauaufgabe (SIA-Phasen 31-53) zu beauftragen. - Vorprojekt ab Anfang 2026 - Realisierung ca. 2029 bis 2031