Concours portant sur les études et la réalisation pour une salle de gymnastique avec structure d'accueil de jour.
Schulanlage Zihl
Buchs bestellt nicht einfach eine neue Turnhalle. Gesucht ist vielmehr ein robustes Stück Schule und Dorf für die nächsten Jahrzehnte. Das Mehrzweckgebäude von 1964 hat seine Pflicht erfüllt und darf in Pension; an seine Stelle treten eine Doppelhalle B sowie Räumlichkeiten für Tagesstrukturen und Musik. Zusammen mit den bestehenden Schulbauten soll daraus ein überzeugendes Ganzes – mit Freiräumen, die mehr können, als Restflächen zu sein, und einem «Begegnungsort», der tatsächlich zum Treffpunkt werden kann. Die Aufgabe verlangt deshalb mehr als schöne Pläne. Gefragt sind städtebauliche Präzision, gute Architektur, funktionierende Betriebsabläufe, hohe Nutzungsflexibilität, ökologische Qualität und wirtschaftliche Vernunft – dies alles so konzipiert, dass der Schulbetrieb während der Realisierung möglichst wenig unter die Räder kommt. Auch künftige Veränderungen sollen nicht gleich wieder einen Totalumbau auslösen. Der Gesamtleistungswettbewerb folgt derselben Logik: In der ersten, anonymen Stufe zählen Haltung, Strategie und ein schlüssiges Konzept. Danach wird mit den ausgewählten Teams im Dialog vertieft, optimiert, gerechnet und schliesslich verbindlich angeboten. Gesucht wird also nicht das spektakulärste Versprechen, sondern das überzeugendste Gesamtpaket aus Idee und Machbarkeit. Oder kürzer: erst denken, dann schärfen, dann rechnen – und am Ende bitte so bauen, dass Buchs nicht nur bei der Eröffnung, sondern auch zwanzig Jahre später noch findet: Das war eine gute Idee.
Wert gilt als maximales Kostendach.